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Mundgeruch


Risikotests

Es gibt zwei unterschiedliche Bereiche, in denen Risikotests verwendet werden. Wir gehen auf die beiden Bereiche näher ein und erläutern Ihnen ausführlich die Vorgehensweise und den Nutzen eines Risikotests.




Der erste Bereich umfasst die Bestimmung des individuellen Kariesrisikos. Hierbei wird die Anzahl der für die Karies relevanten Bakterien getestet und die Beschaffenheit des Speichels näher untersucht. Anhand dieser Faktoren ist es für den Zahnarzt möglich, eine speziell auf den Patienten ausgerichtete Therapie zu entwickeln und umzusetzen.



Der zweite Bereich beinhaltet die Bestimmung des Parodontitisrisikos des jeweiligen Patienten. Hierzu wird eine Probe aus dem Mund entnommen, die auf die Anwesenheit von speziellen Parodontitis verursachenden Keimen untersucht wird. Anhand dieser Keimbestimmung ist es möglich diese Erkrankung gezielt über professionelle Zahnreinigung und evtl. medikamentöse Unterstützung zu bekämpfen. 


Kariesrisikotest, kennen Sie das ? Einige Menschen gehen zum Zahnarzt und haben nie ein Loch im Zahn, obwohl sie sich nicht besonders häufig die Zähne putzen und sich auch nicht gerade gesund ernähren. Andere Menschen haben ständig Probleme mit den Zähnen. Jedes mal wieder ein neues Loch, obwohl man putzt und sich eigentlich gesund ernährt. Woran liegt das ? Die Antwort liegt oft im Speichel des Menschen.....Karies ist keinesfalls eine Erkrankung die nur auf unzureichendes Zähneputzen zurückzuführen ist. Vielmehr sind es viele Parameter die zum Erkrankungsbild der Karies führen. Leider wird häufig die Situation „Ich habe kein Loch bzw. keine Karies“ mit „Ich bin gesund“ gleich gesetzt. Das ist falsch. Denn nur wenn auch nach Jahren keine neue Karies auftritt kann man behaupten eine gesunde „Mundsituation“ vorliegen zu haben. Ob ich gesunde Verhältnisse vorliegen habe bestimmt der Zahnarzt mit einem Kariesrisikotest. Er fällt in den großen Bereich der Prophylaxe, also der Vorbeugung von Karies. Der Kariesrisikotest beinhaltet die qualitative und quantitative Untersuchung des Speichels, sowie die Suche nach bestimmten Bakterien die entscheidend an der Kariesentwicklung beteiligt sind.Im Einzelnen wird der Speichelfluss pro Minute, der PH-Wert und die Pufferkapazität des Speichels untersucht. Zudem wird eine Brutkultur für die gesuchten Bakterien angelegt. Nach einigen Tagen liegt das Ergebnis vor. Zum Kariesrisikotest gehören aber auch andere Parameter, wie Ernährungsgewohnheiten mit der entsprechenden Anzahl von Zuckerimpulsen, Zahnpflegegewohnheiten u.a..Liegt das Ergebnis des Kariesrisikotest vor kann der Zahnarzt gezielt Anweisungen geben, was gegen die einzelnen Schwachpunkte unternommen werden muss. Ein wichtiges Kapitel ist dabei die professionelle Zahnreinigung, Sie wird in der Zahnarztpraxis durchgeführt und sollte mindestens halbjährlich durchgeführt werden. Hierbei führt eine speziell ausgebildete Helferin (Zahnmedizinische Fachhelferin – ZMF) ein intensive Reinigung mit Politur, Zahnzwischenraumreinigung und Instruktion durch. Solch eine Sitzung kann bis zu einer Stunde Zeit in Anspruch nehmen.Oft sind aber auch andere, gezieltere Maßnahmen, wie zuckerfreies Kaugummikauen, spezielle antibakterielle Lacke bis hin zur Nahrungsumstellung notwendig, wenn bei Ihnen ein besonders hohes Kariesrisiko vorliegt. Nur so lässt sich sicherstellen das keine weitere Karies auftritt.Karies ist keine Erkrankung gegen die man nichts unternehmen kann, aber allein haben sie schlechte Karten. Fragen Sie Ihren Zahnarzt.Kariesrisikotests, professionelle Zahnreinigung und weitere Teile der Vorbeugung sind Privatleistungen, die nur von privaten Krankenversicherungen zum Großteil bezahlt werden.

 






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